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Meinungen und Mails


Meine Lesermeinung zum Thema Wieder keine Wimps

veröffentlicht am 20. 01. 2017

www.spektrum.de/news/wieder-keine-wimps/1435663?utm medium=newsletter&utm source=sdw-n!&utm campaign=sdw-n!-daily&utm content=heute

Dunkle Materie macht mobil

Ernst Peter Fischer meint aktuell im Februar-Heft von Sterne und Weltraum, "dass es gerade solche Rückschläge sind, die unseren Geist zur kreativen Auseinandersetzung mit der Welt mobilisieren." Bis "...zur nächsten Generation von Untergrunddetektoren, in denen statt derzeit einiger hundert Kilogramm mehrere Tonnen flüssiges Xenon auf Wimps warten werden" werden sich die Theoretiker "aus dem Faulbett ihrer transzendenten Erklärungen erheben und sich auf die mühsame Suche nach immanenten Gesetzen begeben müssen." Anders ausgedrückt, meine ich: Wir können auf "einen charakteristischen Strahlungsblitz" sich auslöschender Wimps gerne warten, aber für theoretische Geistesblitze wie vor 400 Jahren müssen wie "unseren Geist zur kreativen Auseinandersetzung" noch viel intensiver mobilisieren. 


Mein Kommentar zu dem Video von Prof. Dr. Harald Lesch über

Dunkle Materie

veröffentlicht  am 25. 11. 2016 unter

www.youtube.com/watch?v=8By8w7HbLOg#password

Harald Leschs Aussage: "Dunkle Materie, die es zweifellos gibt ..." ist möglicherweise mit allergrößter Vorsicht zu genießen. Nicht, weil die hypothetischen Partikel der Dunklen Materie bisher nicht gefunden wurden. Vielmehr ist es ebenso gut möglich, dass unser heutiges Verständnis von Gravitation bei sehr schwachen Feldern leider noch in den Kinderschuhen stecken könnte. Deshalb werden wir uns sogar über die Dynamik des Sonnensystems im Bereich der Objekte der Oortschen Wolke eines Tages gedanken machen müssen. Warum? Die Beobachtungstechnologien entwickeln sich in den letzten Jahrzehnten rasant, die Gravitationstheorie tritt dagegen fast auf der Stelle. Die Kosmologen tappen möglicherweise im Dunklen.


Herr Prof. Dr. Thomas Riedrich, TU Dresden, Bereich Mathematik und Naturwissenschaften, empfahl mir in einem Telefongespräch den Ausspruch von Gottfried Wilhelm Leibniz als Leitmotiv:

"Wer die Wahrheit sucht, der darf nicht die Stimmen zählen."


Meinung zum Leibniz-Vortrag vom 11. 11. 2016 von Herrn Dr. Joachim Oelschlegel:

"Ihr Vortrag gestern Abend im Lingnerschloss hat mir ausgezeichnet gefallen. Nochmals vielen Dank für die anregende Beschreibung des Gigantenbildes.

Ich habe mir einiges von Ihrer Internetseite angesehen und bin fasziniert. Vielleicht ist manches einfacher in der Natur gestrickt, als wir üblicherweise denken."


Meine Lesermeinung zum Thema Gibt es Planet X?

veröffenlicht am 26. 10. 2016

zusammen mit einer sachlichen Stellungnahme

des Redakteurs von Spektrum der Wissenschaft.

Leider waren ab 08. 11. 2016 meine Lesermeinung und der Kommentar gelöscht.

www.spektrum.de/magazin/gibt-es-planet-x/1420976 

Hier meine kurzzeitig veröffentlichte Lesermeinung:

1. Neptun oder Vulkan - Planet Nine, Dunkle Materie oder?

Die Entdeckung der Planeten Uranus und Neptun sind wunderbare Erfolgsgeschichten der Newtonschen Theorie der Gravitation. Albert Einsteins Theorie dagegen entzog 1915 der Vulkan-Hypothese zur Erklärung der abweichenden Periheldrehung des Merkurs den Boden, meint Matthias Steinmetz: "Erst eine vollkommen neue Theorie der Gravitation konnte die Abweichungen erklären."

Die heutige Technik - besonders der Astrometriesatellit GAIA - wird mit Riesenschritten die Sicht auf unser Sonnensystem erweitern. Planet Neptun ist "nur" 30,1 AE entfernt, der hypothetische Planet Nine wird bei 250 AE vermutet und das Objekt 2014 FE72 entfernt sich bis zu 3000 AE.

Matthias Steinmetz schreibt auf S. 46, dass die Gravitationstheorie "die Bewegung der Sterne unserer Milchstraße" nicht erklären kann. Es ergibt sich für uns die faszinierende Frage: Könnten sich die Beobachtungen zu hoher Geschwindigkeiten von Fritz Zwicky bei Galaxienhaufen und von Vera Rubin bei Spiralgalaxien am Horizont unseres Sonnensystems wiederholen? 

Toll: Welcher "Experte" hat den Redakteur wieder "zurückgepfiffen"?

Ist dies das Armutszeugnis eines Konsenskosmologen?

Lieber Albert, wo sind wir nur hingekommen?!


  Meine Lesermeinung zum Thema Dunkle Energie,

veröffentlicht am 3. 9. 2016 im Spektrum-Magazin

www.spektrum.de/magazin/das-geheimnis-der-dunklen-energie/1417450

zum Thema ASTRONOMIE - DAS DUNKELSTE GEHEIMNIS -

Physiker vermessen in nie gekannter Präzision die Tiefen des Alls.

Ihre Sehnsucht: Eine Erklärung für die beschleunigte Expansion des Kosmos

von JOSHUA FRIEMAN; Kosmologe und Direktor des Dark Energy Survey. Er arbeitet als theoretischer Astrophysiker am Fermi Natkional Accelerator Laboratory in Illinois und ist Professor am Kavli Institute for Cosmological Physics der University of Chicago

Hier meine veröffentlichte Lesermeinung:

1. Exakte Feldkonstante knackt den Code des dunkelsten Geheimnisses

Der Kosmologe JOSHUA FRIEMAN schreibt, dass der "leere Raum" gefüllt ist mit winzigen Energiequanten eines Feldes, das wir "Dunkle Energie" nennen. Leider haben die Fluktuationen des Vakuums eine Energie, die "irrsinnige 120 Zehnerpotenzen über den tatsächlich gemessenen liegt".

Aber bekanntlich sieht man manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht:

Schon Planck bestimmte mit G, h und c eine "irrsinnig" geringe Länge l(G)=4·10^-35 m. Die elektr. Feldkonstante und h liefern die "irrsinnig" geringe Krümmung k(E)=1·10^-39 m^-1.

Die Elementarquanten Dunkler Energie sind das Produkt aus h, c und k(E). Die "irrsinnig" geringe, "fast euklidische" Krümmung des Raumes ergibt den Wert der Dunklen Energie, der mit "dem tatsächlich gemessenen" übereinstimmt. Damit knackt nach G eine weitere Feldkonstante den Code des Kosmos und bringt Licht in "das dunkelste Geheimnis".


Meine Lesermeinung zum Thema Dunkle Energie, veröffentlicht am 22. 8. 2016

im Spektrum-Magazin

www.spektrum.de/magazin/brisante-dunkle-energie/1417449

zum Titelthema Brisante Dunkle Energie in Spektrum der Wissenschaft Sept. 2016

von Adam G. Riess, Physiknobelpreis 2011, und Mario Livio, Astrophysiker am Space Telescope Science Institute in Baltimore, das u.a. das Hubble- Weltraumtelescop betreibt, lautet

auf Seite 13 - 17:

1. Das Elementarquantum Dunkler Energie

21.08.2016, Peter Pohling

Riess und Livio stellen auf Seite 14 die Frage: "Warum ist die Vakuumenergie so gering?"

Hier meine veröffentlichte Lesermeinung zu der brisantesten Frage des Artikels:

Einen Fingerzeig zu deren Beantwortung könnten uns möglicherweise die Feldkonstanten der Kräfte geben. 1898 berechnete Max Planck mit Newtons G, mit c und dem Wirkungsquantum eine erste Längenkonstante der Natur. Mit der Länge von 4•10^-35 m ergibt sich die extreme Planck-Energie von 4,9•10^9 J. Den Wert der hier gesuchten geringen Vakuumenergie liefert eine Verwandte von G. Das ist die Coulomb-Konstante im Coulombschen Gesetz. Deren Strukturgleichung ist gegenüber der von G noch einfacher. Sie besteht aus den Quadraten von h und einer zweiten Längenkonstante. Analog zu Plancks Intention ergibt die Coulomb-Konstante eine elektrische Elementarlänge l(E) von 5•10^38 m und - was die Kosmologen besonders freuen dürfte - die extrem geringe, fast "euklidische Krümmung" des Kosmos. Diese Minimal-Krümmung liefert nicht nur eine Erklärung für die innere Struktur der Elementarladung. Das Elementarquantum hc/l(E) der Dunklen Energie füllt ein Raumelement von der Größe des Elektrons. Meine Vermutung deckt sich mit den Erwartungswerten der Kosmologen für die Dichte der Dunklen Energie und für die Relation zwischen den Elektron- und Proton-Radien unter www.naturkonstanten.de. Aus dem Wert 3,9•10^-64 J des Quantums Dunkler Energie folgen sowohl die Energiedichte des Skalarfeldes der Dunklen Energie als auch der Zahlenwert für die kosmologische Konstante. Vielleicht bauen uns die Eigenschaften der Partikel eine Brücke für das Verständnis der "brisanten" Dunklen Energie.


Meinung von Herrn Dipl.-Ing. Günter Osang

am 05. 02. 2016 in einer E-Mail:

"Sehr geehrter Herr Pohling, es war sehr beeindruckend wie Sie in Ihrem gestrigen Vortrag im Palitzsch-Museum den Zusammenhang zwischen atomaren und kosmischen Kräften mit Naturkonstanten herstellten. Die Ausfüllung der Lücken in einer tabellarischen Zusammenstellung und die Schlussfolgerung einer verallgemeinerten Form des Trägheitsgesetzes, das auch für große Distanzen gilt, ist eine wahrhaft meisterliche Leistung der Naturwissenschaft."


Meinung von Prof. Dr. Dieter B. Herrmann, Leibniz-Sozietät Berlin,

am 26. 11. 2015 in einer E-Mail:

"Ich bewundere immer, mit welcher Hartnäckigkeit Sie - ungeachtet mangelnder Beachtung durch die etablierte Wissenschaft - diesen Problemen nachgehen."

am 18. 01 2016 in einer E-Mail:

"Immer weiter machen. Ich lese gerade bei Guidice:

Bahnbrechende Ideen werden selten geboren, wenn ein theoretischer Physiker ausgetretenen Pfaden folgt, sie entspringen vielmehr der Freiheit, instinktiven Eingebungen zu folgen.

Dem ist nichts hinzu zufügen.

Die Wissenschaftsgeschichte ist ein einziger Beleg für die Richtigkeit dieser These."


Meine Lesermeinung zum Thema Dunkle Materie, veröffentlicht am 2.11. 15 im

www.spektrum.de/magazin/der-verborgene-kosmos/1368108

zum Thema Dunkle Materie - Der verborgene Kosmos

2. Lesermeinung: Das verborgene Potenzial des Kosmos

"Man könnte an diesem Vorgehen durchaus kritisieren, dass man sich hierbei nahezu verrenke, um die Hypothese der Dunklen Materie um jeden Preis aufrechtzuerhalten." Eine solche Kritik wäre sehr voreilig. Denn "Der Artikel öffnet neue Horizonte: Derart komplexe Dunkle Materie könnte nicht nur Atome und Moleküle bilden, sondern sogar unsichtbare Galaxien inmitten der Spiralarme der bekannten Sterneninseln." Dieses Vorgehen würde erlauben, astronomische Anzeichen für ein periodisches System der Partikel Dunkler Materie zu entdecken. Hoffentlich kommt bald "Erhellendes" vom LHC in GEnf, indem die Partikel der Dunklen Materie und damit "neue Physik" gefunden werden.

Interessanterweise schrieb 1932 Albert Einstein im Rückblick auf sein bisheriges Leben /1/: "Mein eigentliches Forschungsziel war stets die Vereinfachung und Vereinheitlichunung des physikalischen theoretischen Systems." Die Hypothese der Dunklen Zusatzmaterie wurde geboren, um spätere Beobachtungen mit Einsteins physikalischen theoretischen System in Einklang zu bringen. Aber inzwischen können mit einer einzigen Konstante in Ergänzung zu seiner Theorie die beobachteten Lichtablenkungen und Gravitationslinseneffekte einschließlich der Dynamik des Bullet-Clusters, die Geschwindigkeitsprofile in Galaxien und Clustern sowie das Klumpen der Materie im Frühstadium des Universums ohne Dunkle Materie vorhergesagt werden. Eine der spannendsten Fragen der Physik lautet deshalb:

- Kann die Hypothese Dunkler Materie durch Experimente bestätigt werden oder

- wird Einsteins effektive Theorie für sehr geringe Gravitationspotenziale ergänzt?

/1/  Aus der Antwort zu einem Fragebogen, der Einstein 1932 vorgelegt wurde.

Siehe Helen Dukas und Banesh Hoffmann, Albert Einstein, The Human Side (Princeton, N. J.: Princeton University Press, 1979), S. 122


Mail zur Web page

Dear Bernard,
Thanks for your answer. The new Eddington formula (page 202) is my own idea. There is a fundamentally hypothesis of the microcosm, that´s the emergence of new matter properties. Best Regards,

Peter Pohling

Am 01.07.2015 schrieb Bernard Burchell (Australia):

Dear Peter,Thanks for your link.  I’ve had a look at web page, video, and book.  Unfortunately I can’t understand German but the equations were interesting. Could I ask where you got the Eddington formula for the proton/electron mass ratio?  I haven’t seen that one. Best Regards,

Bernard Burchell


Meinung von Herrn Dr. Bleyer, Urania Berlin, am 31. 3. 15 zu Beginn der Diskussion

"Das ist ja ein schönes Gebäude. Diese Theorie lässt sich messen. Sie sagt Deutlicheres vorher, als z.B. Einstein 1915 vorhersagen konnte. Er konnte nur einen Effekt erklären, den die Astronomen nicht erklären konnten, nämlich 2 Bogensekunden pro Jahrhundert stimmte das Perihel vom Merkur nicht und das hat allen schon genügt. Da sind diese Effekte hier deutlich größer und wahrscheinlich auch besser zu messen."

Der Ton-Mitschnitt des Vortrags Naturkonstanten enträtseln die Geheimnisse des Kosmos

mit der Vorstellung des Referenten, dem Vortrag und der anschließenden Diskussion liegt bei der Urania Berlin als DVD vor.


Meinung zum Vortrag vom 04. 02. 2015

von Mathias Kade als E-Mail am 06. 02. 2015:

"Hallo Peter, hab vielen Dank für den interessanten Vortrag. Es hat mich sehr beeindruckt und wir haben gestern Abend noch lange darüber gesprochen und unsere Köpfe waren voll davon. Warum promovierst Du nicht damit? Dann muss sich die Wissenschaft mit Dir auseinandersetzen! Ich weiß, dass auch dies sehr steinig wird aber es wäre so schade, wenn Dein ganzes Wissen ungehört bleibt. Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft und Energie, Mathias"


Meinung zum Vortrag

von "Gerd" an meinen Freund Gert als E-Mail am 06. 02. 2015:

"Lieber Gert, herzlichen Dank, dass Du uns die Teilnahme an dem sehr interessanten Vortrag ermöglicht hast. Die Folien sind sehr gut gestaltet, und sie enthalten sehr viele wichtige Informationen. Dein Freund Peter hat ein sehr großes Wissen über die Thematik, was er den Zuhörern mitteilen will. ...
Dein Freund Peter wird in seinem Leben nicht mehr die Anerkennung finden, die er eigentlich verdient hat. Ich muss das so hart schreiben, damit keine Illusion bei ihm entsteht. Die Gegner von seinen Ergebnissen werden alles daran setzen, dass seine Ergebnisse nicht anerkannt werden, denn sie wollen ja, dass ihre Ergebnisse weiter anerkannt werden. Es ist also ein Kampf für das Leben danach, und das wird Dein Freund Peter sicher gewinnen, aber er wird den Gewinn nicht mehr erfahren.
In alter Frische und Freundschaft, Dein Gerd."


Meinung zum Vortrag vom 08. 01. 2015

von Herrn Dr.-Ing. Gerd Schubert als E-Mail am 09. 01. 2015:

"Hallo Peter, nochmals Dank für die brillanten Denkanstöße ... Herzlichst Gerd"


Meinung zum Vortrag

von Herrn Dipl.-Ing. Klaus Weidig als E-Mail am 09. 01. 2015:

"Hallo Peter, Dein Vortrag hat mir sehr gut gefallen - sehr souverän. Da konnten alle etwas mitnehmen. Irgendwo zwischen einiges verstehen und alles verstehen haben sich Deine Zuhörer sicherlich am Ende befunden, so auch ich. Ich habe ja auch noch Dein Buch. Das Thema sollte eigentlich jeden interessieren, es ist immer irgendwie präsent, und man wartet wie die Erkenntnis weitergeht. Die besten Grüße von Klaus"


Lesermeinung zum Thema "Dunkle Energie":

Titelthema: Im Griff der Dunklen Energie, Seite 38 - 48

Was das Universum auseinandertreibt

von Elena Sellentin und Matthias Bartelmann

in Spektrum der Wissenschaft, August 2014

www.spektrum.de/artikel/1298015

Meine Lesermeinung wurde leider von der Redaktion nicht veröffentlicht:

Die kosmologische Konstante als Naturkonstante

vom 29. 07. 2014, Peter Pohling, Dresden:

"Die Energiedichte des Skalarfeldes der "auseinandertreibenden" Dunklen Energie ist eine Naturkonstante: c, h und die elektrische Feldkonstante stehen im Zähler.Der Nenner besteht nur aus zwei Längenkonstanten, der Bohr- und der Planck-Länge.In die kosmologische Konstante geht dann noch die Gravitationskonstante ein. Die physikalische Begründung ist in "Durchs Universum mit Naturkonstanten" ab Seite 113 angeführt. Das wird besonders Nobelpreisträger Saul Perlmutter interessieren, da sich angeblich - so die Autoren - "die Größenordnung des Wertes der Konstanten nicht aus fundamentalen physikalischen Gesetzen erklären lässt".

Übrigens, die Strukturgleichungen der Dunklen Energie werden noch etwas einfacher, wenn die von mir eingeführte dimensionslose "Grobstrukturkonstante" der Längenkonstanten verwendet wird. Diese "Brechungskonstante" der Raumkrümmungen des "Vakuums" liefert nicht nur die unterschiedlichen Energiedichten der Skalarfelder des Mikrokosmos und des Makrokosmos, sondern auch exakt den Zusammenhang zwischen der Planck-Masse und der "gebrochenen" Elektronen-Masse."


Lesermeinung zum Thema "Dunkle Materie":

Ultraleichten Teilchen auf der Spur

im Spektrum-Magazin vom 16. 05. 2014

www.spektrum.de/alias/titelthema-jenseits-des-standardmodells

(Link öffnen über rechte Maustaste/google-Suche)

1. Lesermeinung

"Ultraleichte Teilchen oder hellere Materie-Theorie?"

vom 17. 05. 2014, Peter Pohling, Dresden:

"Angesichts ausgebliebener Erfolge anderswo" beginnt das Spiel auf der Klaviatur der Dunklen Kandidaten nun von vorn: Da sich die "experimentellen Möglichkeiten dramatisch verbessert haben" und die Axionen-Experimente "für nur wenige Millionen Euro zu haben sind", sollten wir ganz ohne Zweifel die niedrig hängenden Früchte pflücken. Gut so.

Wenn aber auch diese "Früchte" taub sein sollten, muss irgendwann nach einer dritten Antwort des Materie-Paradoxons gesucht werden! Meine Lesermeinung ist:

Albert Einstein hätte sicher eine Weile über seine Theorie gegrübelt und die richtige Antwort inzwischen gefunden. Leider ist Einstein seit fast 60 Jahren tot."


Lesermeinung zum Thema "Das Proton-Paradoxon"

im Spektrum-Magazin vom 14. 03. 2014

www.spektrum.de/alias/kernphysik/das-proton-paradoxon/1224870

(Link öffnen über rechte Maustaste/google-Suche)

2. Lesermeinung "Wieso "Proton-Paradoxon"?

vom 16.03.2014, Peter Pohling, Dresden:

"Bei völlig abweichenden Messmethoden für den Proton-Radius (Streuversuche mit Elektronen einerseits und Messung der Lamb-Verschiebung mit Myonen andererseits) sind unterschiedliche Ergebnisse nicht dramatisch überraschend und noch lange keine neue Physik. Denn die Myonen haben fast die 207-fache Masse der Elektronen und damit bereits 11,2 Prozent der Protonenmasse. Auch die Leptonen-Abmessungen unterscheiden sich erheblich. Der "Konstanten"-Radius des Elektrons gemäß www.naturkonstanten.de (LHC-Elektronmodell/Elektronkonstanten) beträgt nur 4,714 x 10-19 Meter. Der Radius der Myonen ist immerhin 6-mal größer! Abweichende Ergebnisse bei den noch ausstehenden Streuversuchen mit Myonen wären wiederum keine Überraschung.

Nun vielleicht doch eine kleine Überraschung: Der sogenannte "Konstanten"-Radius des Protons 8,656 078 * 10-16 Meter (siehe Tabelle Elektronkonstanten) liegt zwischen den Bernauerschen- und den Pohlschen Protonen-Radien. Dafür reichen der Bohrsche Radius, die Sommerfeldsche Feinstrukturkonstante und das neue heuristische Elementarpartikel-Prinzip der ersten Teilchenfamilie.

Das "Rätsel vom Proton-Radius" wird "zu einem tieferen Verständnis des Universums" führen. Meine Lesermeinung ist: Das "Buch der Naturkonstanten" liegt offen vor uns. Wir müssen es nur lesen, damit sich Theorie und Experiment ergänzen. "Vielleicht schlagen wir gerade das nächste Kapitel darin auf." Das ist das Kapitel der Emergenz-Physik."

Mehr zur Abbildung der Proton- und der Elektronradien mit Naturkonstanten finden Sie ab Seite 172 im Abschnitt 7.1.1.

"Elementarpartikel-Prinzip und der Radius des Elektrons".


 Lesermeinung zum Thema "Naturkonstanten als Maßstäbe",

- mehr zu Definitionen von Basiseinheiten in den Kapiteln 2, 3, 4 und 8 -
 

http://www.spektrum.de/alias/masseinheiten/das-ampere-steht-vor-neudefinition/1221175?etcc_cmp=sdw&etcc_med=newsletter&fb=heute&etcc_tar=brand&utm_medium=newsletter&utm_source=sdw-nl&utm_campaign=sdw-nl-daily&utm_content=heute

Der Link zeigt Kommentare zum Beitrag

"Das Ampere steht vor der Neudefinition"

in SPEKTRUM-Newsletter 1/2014.

Meine Lesermeinung vom 24. 01. 2014 als Antwort zur Meinung von Herrn Völlinger wurde von der Redaktion leider nicht übernommen. Er lautet:

Basiseinheit Ampere und fundamentale Naturkonstanten

"Lieber Herr Völlinger,

die Gravitationskonstante G ist als fundamentale Konstante für Basiseinheiten ziemlich ungeeignet. Denn Newtons Konstante ist um den Faktor 10000 ungenauer als atomare Konstanten. Die „exakte“ elektrische Feldkonstante ε ist dagegen als fundamentale Konstante bestens geeignet. Während die Struktur von G auf die bekannte, aber ungenaue Planck-Länge führt, ergibt ε eine elektrische Längenkonstante, die nur noch von der Genauigkeit von h abhängt. Dann benötigt die Metrologie für die Basiseinheiten Meter, Sekunde, Kilogramm, Ampere und Kelvin nur c, h, k und ε."


 Diskussion zum Thema "Dunkle Materie oder hellere Theorie"

- mehr zu dem Phantom Dunkle Materie im Kapitel 5 -

http://www.spektrum.de/alias/kosmologie/dunkle-materie-wird-exotischer/1219460?etcc_cmp=sdw&etcc_med=newsletter&fb=heute&etcc_tar=brand&utm_medium=newsletter&utm_source=sdw-nl&utm_campaign=sdw-nl-daily&utm_content=heute

Meine Lesermeinungen zu dem Beitrag "Die Dunkle Materie wird immer exotischer" in SPEKTRUM-Newsletter 1/2014:

 3. Einfache Welt – manchmal ist weniger eher mehr

Diese Antwort vom 18. 01. 2014 zur Lesnicht veermeinung von Herrn Julian Schmitt wurde bei SPEKTRUM-Newsletter veröffentlicht:

"Lieber Herr Julian Schmitt,

wenn Sie bei der Exkursion DURCHS UNIVERSUM MIT NATURKONSTANTEN die 18 Seiten über die Dunkle Materie vollständig durchlesen, werden Sie die Eleganz und Klarheit der „Sprache“ der Konstanten der Natur erkennen. Und ich bringe es gleich auf den Punkt: „… um auf die DUNKLE Materie verzichten zu können“, werden zum Glück nicht „zwei neue Grundkräfte“ benötigt! Deshalb hier im Forum nur zwei kurze Ergänzungen zu Ihrer und zu meiner Lesermeinung:

Die eine der von Ihnen erwähnten „neuen Grundkräfte“ wird erst in den beiden nachfolgenden Abschnitten über die „DUNKLE ENERGIE, die Komponente der symmetrischen Wechselwirkung, Einsteins Konstante Lambda und die Dominanz des Hubble-Feldes“, benötigt. So neu ist die „DE“ ja eigentlich auch nicht. Echt neu ist nur, wie klasse sich deren Energiedichte aus nur drei fundamentalen Konstanten berechnen lässt.

Aber im Forum zur „exotischer werdenden Dunklen Materie“ interessiert die zweite Kraft. Die von Ihnen im Buch gefundene zu suchende „neue Grundkraft“ ist ein „alter Hut“ von Newton. Das ist die Gegenkraft der Gravitationskraft, die Trägheitskraft mit allerdings „neuen“ spezifischen Eigenschaften bei großen Distanzen. Also, die Gegenkraft der Schwerkraft muss nicht „ausgedacht“, sondern über sie muss nur nachgedacht werden!

Da frage ich Sie und die Leser: Was ist zu bevorzugen?

Weitere Jahrzehnte der nicht ganz billigen Suche nach den Teilchen der Dunklen Materie oder die Suche nach den spezifischen Eigenschaften bei großen Distanzen.

Es ist schon paradox, lieber Herr Schmitt: Sie brauchen die abweichenden Eigenschaften bei großen Distanzen nicht einmal mehr „suchen“. Denn Sie finden die Gleichungen für die begrenzten Reichweiten der Trägheitskräfte und für die resultieren Grenzgeschwindigkeiten der Sterne bereits in dem oben genannten Abschnitt. Und die Ergebnisse stimmen sogar hervorragend mit den beobachteten Geschwindigkeiten überein."

2. Statt Dunkler Materie zwei zusätzliche Grundkräfte?

Diskussionsbeitrag am 14. 01. 2014 von Julian Schmitt als 4. Lesermeinung:

"Lieber Herr Pohling,

leider habe ich ihr Buch nicht gelesen. Lediglich die Auszüge, die google-books mir zur Verfügung stellt, konnte ich mir ansehen. Sie verschweigen dem Lese hier, dass Sie sich, um auf die dunkle Materie verzichten zu können, zwei neue Grundkräfte ausgedacht haben. Da frage ich mich: Was ist denn zu bevorzugen? Die Suche nach neuen Grundkräften oder die Suche nach Teilchen, die hervorragend in bereits existierende und sich als nützlich erwiesene Modelle passen?"

1. Dunkle Materie oder hoffnungslose Suche nach einem Phantom?

Mein Diskussionsbeitrag wurde am 09. 01. 2014 in SPEKTRUM-Newsletter als 2. Lesermeinung veröffentlicht:

"Auch die Geschwindigkeiten der Sterne in Milchstraßen und in Zwerggalaxien sowie die Geschwindigkeiten in Galaxienhaufen im Universum lassen sich erstaunlicherweise völlig ohne zusätzliche Dunkle Materie genau berechnen. Die Gleichungen und Erläuterungen für die Ermittlung der Geschwindigkeiten kosmischer Objekte finden Sie in DURCHS UNIVERSUM MIT NATURKONSTANTEN –ABSCHIED VON DER DUNKLEN MATERIE. Kleiner Tipp: Das Gravitationsgesetz der Massenanziehung muss nicht modifiziert werden."


Rezension zum Buch vom 16. 01. 2014 bei "google books" zur E-Book-Qualität:

"So, ich habe mir das Buch gekauft und mich in den letzten Wochen durchgewühlt. Ist am Anfang etwas zäh, aber ab dem 3.Kapitel geht es richtig los.
Nun frage ich den werten Leser. Kennen Sie den neuen Einstein? Nein, noch nicht?
Ich kann sagen, ja nach der Lektüre kenne ich ihn! Das was hier an einem sprühenden Ideenfeuerwerk sachlich und fundiert geliefert wird, sucht derzeit seinesgleichen in der hiesigen Bücherwelt.
Der Autor hat Jahrzehnte über die Themen nachgedacht und es fertig gebracht, alles zu einem Ganzen zusammen zu bringen. Das auf dem modernsten Stand der Teilchen- und Astrophysik. Es werden Lösungen für mehrere akute Themen der Physik angeboten. Die etablierte Physikwelt wird sich zunächst schwer tun, dass hier Vorgedachte zu akzeptieren, ja letztendlich zu verstehen. Aber auch wenn es hundert Jahre dauern sollte, die wahren Ideen und Gedanken werden sich durchsetzen.
Es liegt nun an jedem neugierigen, physikinteressierten Mitmenschen, zu den ersten zu gehören, die das Wissen und Verständnis für absolut neue Ideen erhalten. Mit diesen Ideen lassen sich plötzlich Naturvorgänge verstehen, womit sich die etablierte Physik gut fünfzig Jahre ohne eine brauchbare Lösung herum quält.
Übrigens ist die Onlineausgabe sehr gut gelungen. Da es Sinn macht, öfters mal zwischen den Kapiteln nachzuschlagen, ist die Onlineausgabe dabei eine große Hilfe. Durch die Verlinkung der Sachwort- und Symbolverzeichnisse beschleunigt das die Suche in anderen Kapiteln enorm. Leider sind die entscheidenden Gedanken und Ideen hier nicht in der Vorschau zu lesen. Aber die Online-Ausgabe hat ja auch einen preislichen Vorteil.
Ich wünsche vielen Menschen, dass sie dieses Buch vollständig lesen und die Begeisterung dafür mit mir teilen können.
Galaxienwanderer, 2014"


 Diskussion zum Thema "Dunkle Materie oder hellere Theorien"

- vergl. Kapitel 5 von DURCHS UNIVERSUM MIT NATURKONSTANTEN-

mit dem Redakteur der Zeitschrift Sterne und Weltraum, Ulrich Bastian, Heidelberger Astronom und Leiter einer Hauptabteilung des Gaia-Konsortiums zum Beitrag "Zwerggalaxien - fossile Bausteine der Milchstraße" von Eva Grebel, Universität Heidelberg:

http://www.sterne-und-weltraum.de/alias/editorial/zwerggalaxien-fossile-bausteine-der-milchstrasse/1217644

5. Meine Antwort vom 26. 01. 2014 zu der Stellungnahme vom 23. 01. 2014 des Redakteurs Ulrich Bastian von Sterne und Weltraum:

"Lieber Herr Bastian,

ich bedanke mich für die schnelle Antwort. Ihre Überschlagsrechnung stimmt. Aber leider ist die Bezugnahme auf die Gravitationswaagen-Experimente physikalisch nicht zutreffend: Die Grenzreichweite R(WI) wird mit Gleichung (5.1.33) für Zentrifugalkräfte nach Gleichung (5.1.49) berechnet. Bei den Gravitationswaagen-Experimenten sind die Gegenkräfte der Massenanziehungskräfte in erster und zweiter Näherung KEINE Zentrifugalkräfte, sondern mechanische Torsionskräfte und unvermeidliche Reibungskräfte.

Wie Sie wissen, sind solche Labor-Experimente mit unterschiedlichen Konfigurationen zur Bestimmung der Gravitationskonstante relativ UNGENAU, denn sie sind u.a. vom jeweiligen Abstand der Massen M und m abhängig. In dem CODATA-Dokument [83] (Seite 1583, Fig. 6) schwanken die Zahlen der experimentellen Werte für G zwischen 6,671 und 6,676. Die relative Unsicherheit von G ist mit 1,2 x 10^-4 zurzeit die größte Baustelle der Metrologie!

Insofern haben Sie, lieber Herr Bastian, tatsächlich den Finger in eine Wunde gelegt. Im 8. Kapitel meines Buches wird G analog zur QED mit α und π abgebildet (S. 222 ff.). Der α^2-Term nach Gleichung (8.3.4) für die inerte Wechselwirkung beeinflusst bei G eben genau diese unsichere VIERTE Stelle!

Da Sie die Grenzreichweite der Erde sowie die GRENZGESCHWINDIGKEITEN der Erde und des SONNENSYSTEMs in meinem Buch nicht finden, noch eine kleine Ergänzung zum GAIA-Projekt:

I.            Die Grenzreichweite R(WE) der Erde beträgt         5,743 x 101^11 m.

II.           Die Grenzreichweite des Mondes ist nur                 0,637 x 10^11 m.

III.          Aus der gr. Halbachse H(Mo) der Mondorbits        3,844 x 10^8 m

folgt R(WE) / H(Mo) = 1500.

IV.          Die Grenzgeschwindigkeit v(GE) der Erde ist         14,00 m/s.

V.           Die Orbitalgeschwindigkeit v(M) des Mondes         1023 m/s

liefert v(M) / v(GE) = 73.

Das ist alles noch sicher im "Newton-Einstein-Segment" des Sonnensystems.

Die Orbits im "Planetensystem" folgen Newton und Einstein. Dagegen weicht die Dynamik im Randbereichs unseres Sonnensystems erheblich ab:

VI.         Die Sonne hat eine Grenzreichweite R(WS) von    3,31 x 10^14 m,

vgl. Gleichung (5.1.47a).

VII.        Aus dem mittleren Abstand A der Oortschen W.    7,50 x 10^15 m

folgt R(WS) / A = 0,044!!

VIII.       Die Grenzgeschwindigkeit v(GS) des Sonnen-Systems beträgt  336 m/s.

IX.         Nach Newton würde bei R(WS) die Geschw. v(N): 133 m/s

nur noch bei 40 % liegen!!

Der 2004 gefundene Planetoid SEDNA im sonnennahen Randbereich der Oortschen Wolke ist ein „ordentlicher“ Brocken mit einer Masse von 1,0 x 10^21 kg.

Er wird von Gaia genauer vermessen werden. Seine große Halbachse H(Se) liegt mit  0,814 x 10^14 m dicht bei der

Grenzreichweite R(WS) unseres Sonnensystems:           R(WS) / HSe = 4,1.

Dazu passt seine mittlere Orbitalgeschwindigkeit v(Se) von 1040 m/s genau:

          v(Se) / v(GS) = 3,1.

Um die „hohe“ Geschwindigkeit von SEDNA zu deuten, braucht man entweder die Dunkle Materie oder die verallgemeinerte Theorie der Trägheitskräfte nach Gleichung (5.1.49).

Das GAIA-Projekt-Team wird die Orbitalgeschwindigkeiten in den Außenbereichen kosmischer Systeme genau messen, mit den Grenzgeschwindigkeiten nach Gleichung (6.1.6) für Galaxienhaufen, Milchstraßen und Zwerggalaxien VERGLEICHEN und damit gewiss zu einer wichtigen Entscheidung beitragen!

Deshalb:

Machen Sie bitte den "Pohling-Test"!

Ich wünsche Ihnen beim GAIA-Projekt viel Erfolg und freue mich schon wieder auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen aus Dresden

Peter Pohling"

4. Antwort  vom 23. 01. 2014 vom Redakteur Ulrich Bastian von Sterne und Weltraum zu "Zwerggalaxien" im Heft 1/2014:

"Lieber Herr Pohling,

ich muss Ihnen leider mitteilen, dass ich Ihren Ansatz nicht fuer physikalisch tragfaehig halte. Da muesste sich ja schon beim Gravitationswaagen-Experiment im Labor eine deutliche Abweichung von Newtons Gravitationsgesetz gezeigt haben, wie eine kurze Kopfrechnung zeigt. Die Grenzreichweite einer Masse von 2kg liegt nach Ihrer Formel bei ca. 30cm.

Herzliche Gruesse,

Ihr Leserbriefredakteur,

Ulrich Bastian"

3. Antwort vom 19. 01. 2014 an den Redakteur Ulrich Bastian von Sterne und Weltraum zu meiner Lesermeinung zu "Zwerggalaxien" im Heft 1/2014:

"Lieber Herr Bastian,

vielen Dank für Ihre Antworten. Sicher wird Sie interessieren, was ich

„mit dieser REICHWEITENGRENZE genau meine“. In meiner Leserzuschrift, die hoffentlich als Lesermeinung veröffentlicht wird, hatte ich kurz angedeutet, dass die Reichweitengrenzen

a)     von der Masse des Systems abhängen und dass sie

b)     die System-Trägheitskräfte betreffen.

Deshalb hier in einem Satz:

Die REICHWEITENGRENZE der Gegenkräfte der Schwerkraft, der Trägheitskräfte, ist proportional zur WURZEL aus der MASSE M eines kosmischen Systems.

Wie Sie sehen, lieber Herr Bastian, sind die begrenzten Reichweiten RWI der Gegenkräfte der Gravitationskräfte leicht zu berechnen und zu vergleichen. Damit wird auch klar, warum

-        bei ZWERGGALAXIEN mit relativ kleinen Massen, dafür aber relativ großen Ausdehnungen, die äußeren Sterne bereits AUSSERHALB der Reichweitengrenzen kreisen

-        und bei den KUGELSTERNHAUFEN mit hoher Sterndichte, aber relativ geringen Abmessungen, alle Sterne sich noch INNERHALB der System-Reichweite bewegen.

Wenn der Bahnradius r der Sterne die Reichweitengrenze überschreitet, gehen die nach Newton hyperbolisch abfallenden Umlaufgeschwindigkeiten in die beobachteten konstanten Grenzgeschwindigkeiten über. Ihre Bemerkung bzw. Frage zum WESEN der begrenzten Reichweite trifft also haargenau den Kern der Dunkle-Materie-Problematik:

In dem Beitrag von Eva Grebel wird bei den massearmen ZWERGGALAXIEN dann besonders viel Dunkle Materie vermutet und die KUGELSTERNHAUFEN „benötigen“ gar keine Dunkle Materie. Fazit: Überkommene DENKGEWOHNHEITEN - hier hinsichtlich der Allgemeingültigkeit des 2. Newtonschen Axioms werden im Standardmodell der Kosmologie mit Dunkler Materie „kompensiert“ - erschweren gelegentlich den Fortgang der Wissenschaft! In dem neuen Buch

DURCHS UNIVERSUM MIT NATURKONSTANTEN – Abschied von der Dunklen Materie,

dass ich bereits in meiner E-Mail vom 02. 01. 2014 an Frau Prof. Eva Grebel (grebel@ari.uni-heidelberg.de) und an die Redaktion service@spektrum.com erwähnt habe, stehen übersichtlich und mit schönen Beispielen die Gleichungen für die Reichweitengrenzen der Trägheitskräfte und für die einfach zu berechnenden konstanten Grenzgeschwindigkeiten der kosmischen Objekte . Da Redakteure „Zeitgrenzen“ haben, für Sie ein wichtiger Tipp:

Auf der Seite 111 finden Sie in EINER Gleichung, wie das spezielle zweite Newtonsche Gesetz zum allgemeinen Trägheitsgesetz des Kosmos durch den Quotienten r / RWI mutiert."

2. Ein Auszug aus der Antwort vom 19. 01. 2014 des Redakteurs Ulrich Bastian der Zeitschrift "Sterne und Weltraum"

zu meiner Lesermeinung über "Zwerggalaxien" im Heft 1/2014:

Lieber Herr Pohling,

"Ich verstehe nicht, was Sie mit dieser Reichweitengrenze genau meinen. "

1. Meine bisher unveröffentlichte Lesermeinung vom 02. 01, 2014 zum Beitrag

"Zwerggalaxien - Trabanten der Milchstraße"

von Eva Grebel im Heft 1/2014 von Sterne und Weltraum:

"Begrenzte Reichweite kontra Dunkle Materie

Eva Grebel berichtet im Heft 01/2014, S. 28 - 36, über die große Vielfalt der kleineren und viel masseärmeren Zwerggalaxien, die aber dennoch eine wichtige Rolle bei der Galaxienentwicklung spielen. Warum ist das so? Eva Grebel meint dazu:

„Diese Zwerggalaxien sind der bei Weitem häufigste Galaxientyp insgesamt“ und „Die lichtschwächsten unter ihnen sind die am stärksten von Dunkler Materie dominierten Objekte, die wir bisher kennen. Von ihnen erhoffen sich die Astrophysiker Aufschlüsse über die noch unverstandene Natur der Dunklen Materie“.

Ich meine allerdings, dass die Dunkle Materie offenbar eine erstaunliche Affinität zu einer ganz bestimmten Klasse von kosmischen Objekten zu haben scheint. Bei dieser Gruppe - nennen wir sie hier zur Unterscheidung einfach die „dunkle“ Klasse, weil bei ihr Dunkle Materie vermutet wird - haben die Systeme „eine geringe Konzentration an Sterndichte zum Zentrum hin“ bzw. vergleichsweise große Abmessungen. Zu dieser Klasse gehören die im Beitrag vorgestellten Zwerggalaxien, die „Milchstraßen“, die ausgedehnten Galaxienhaufen und sogar unser Universum. Ein allgemeines Merkmal der dunklen Klasse besteht offensichtlich darin, dass die masseabhängigen Reichweitengrenzen der System-Trägheitskräfte immer innerhalb der Ausdehnung der kosmischen Systeme liegen. Bei unserer Milchstraße liegt die inertiale Grenze beispielsweise bei 25 % des Durchmessers der galaktischen Scheibe.

Eva Grebel erwähnt auf S. 32 auch noch kosmische Objekte ohne Dunkle Materie. Das sind „Kugelsternhaufen, die keine Dunkle Materie enthalten“. Kugelsternhaufen sind typische Vertreter einer zweiten Klasse. Diese Klasse wird hier - nur zur simplen Unterscheidung - die „helle“ Klasse der kosmischen Objekte genannt. Die Objekte der hellen Klasse haben eine vergleichsweise hohe Massendichte im Zentrum und relativ geringe Abmessungen. Die masseabhängige Reichweitengrenze liegt bei der zweiten Gruppe immer außerhalb der System-Abmessungen. Die schwarzen Löcher sind die exotischsten Vertreter dieser Klasse. Ihre Reichweitengrenzen liegen weit außerhalb ihres Horizonts! Nun taucht bei mir eine spannende Frage auf:

Hat unser Sonnensystem auch Dunkle Materie oder hat es „nur“ eine begrenzte Reichweite?

Die inertiale Grenzreichweite unseres Heimatsterns lässt sich aus der Hypothese der Gravitationsflussdichte-Konstanz und aus der relativ gut bekannten leptonischen und baryonischen Masse des Systems einfach und ziemlich genau ermitteln. Die solare Grenzreichweite beträgt 3,31 x 1014 m. Genau dort ist der „Hell-Dunkel-Übergangsbereich“, sozusagen die „Grauzone“ unseres Sonnensystems. Die Bahn des Zwergplaneten Pluto ist davon immerhin um den Faktor 56 entfernt. Das hat erfreulicherweise zur Folge, dass die Modelle von Newton und Einstein im „hellen“, im planetaren Bereich, hervorragend stimmen.

Außerhalb des Übergangsbereichs beginnt der solare Dunkel-Bereich. Die Gesteins- und Eisbrocken der Oortschen Wolke bewegen sich vermutlich mit erhöhter Geschwindigkeit, also bereits extrem „galaktisch“. Das wäre kein neues „dunkles Wunder“! Denn die Oortsche Wolke liegt bereits um den Faktor 23 außerhalb des Übergangsbereichs. Was wird die Raumsonde Gaia zu dieser Frage ermitteln?

Vielleicht die genauen Reichweitegrenzen, die aus den konstanten inertialen Grenzgeschwindigkeiten im „dunklen Bereich“ beobachtbar sind, oder - wie Eva Grebel und viele Astrophysiker hoffen - „Aufschlüsse über die noch unverstandene Natur der Dunklen Materie“?"


 Diskussion zum Thema  "Universum-Horizont und Universen"

- mehr dazu im Kapitel 6 -

2. Antwort vom 02. 01. 2014 des Redakteurs und Autors Rüdiger Vaas von Bild der Wissenschaft der Beitragsserie "Parallele Welten". im Heft 1/2014:

"Sehr geehrter Herr Pohling,

besten Dank für Ihr Interesse an bdw und führ Ihre Gedanken zu den Naturkonstanten. Ein verzwicktes Thema. Da wird sich sicherlich noch einiges tun und revidieren lassen müssen.

Ich denke, Wilczeks Zitat kann man durchaus so ergänzen, und da er die Naturkonstanten mit den Naturgesetzen zusammensieht, meint er es wohl auch so, wie Sie vorschlagen.

Auch Ihnen alles Gute für 2014 und beste Grüße

Rüdiger Vaas
Astronomie- und Physik-Redakteur

BILD DER WISSENSCHAFT"

1. Meine E-Mail vom 29. 12, 2013 an die Redaktion der Bild der Wissenschaft, Herrn Rüdiger Vaas:

"Ihre achtteilige Artikelserie „Parallele Welten“ in BdW, 1/2014 wird hoffentlich – wie bereits Ihr „Tunnel durch Raum und Zeit“ –

eine erfreulich kontroverse und damit produktive Diskussion anstoßen. Dazu hier meine Gedanken und meine Meinung zum „Rahmen“ der Multiversen:

Das „Superversum“ hat im Mikrokosmos ein Pendant, den „Planck-Kosmos“, den sogenannten Strukturbildungsbereich:

Der Kosmos außerhalb unseres endlichen Universums ist nach Frank Wiczek ein ähnlich „unbeobachtbarer Bereich“

wie dieser „supermikrokosmische“ Bereich, der sich bekanntlich von 10^-23 m bis zur Planck-Länge 10^-35 m erstreckt.

Die „unbeobachtbare“ Planck-Länge hatte Max Planck aus der Strukturgleichung der Naturkonstante G der gravitativen Wechselwirkung erhalten.

Die Strukturgleichung der elektrischen Feldkonstante ε ergibt eine dazu analoge Länge, die sogenannte Coulomb-Länge l = 10^38 m: l^2 = 1/(ε*h^2).

Die Feldkonstanten dieser beiden Wechselwirkungen mit unbegrenzter Reichweite bilden somit Wilczeks „größeren Rahmen“ der unbeobachtbaren Bereiche.

Das Wilczek-Zitat auf der Seite 38 kann ergänzt werden: „Es könnte sein, das die Naturgesetze UND DIE NATURKONSTANTEN, mit denen wir das beobachtbare Universum erfolgreich beschreiben, am natürlichsten in einem größeren Rahmen formuliert werden müssen, der unbeobachtbare Bereiche einschließt“.

Der beobachtbare Bereich, unser endliches Universum, hat eine Ausdehnung von 10^26 m. Der unbeobachtbare Superversum-Bereich ist 12 Zehnerpotenzen größer.

Die kleinsten Partikel, die Elektron-Neutrinos, haben Abmessungen von 10^-23 m. Die unbeobachtbare gravitative Längenkonstante ist ca. 12 Zehnerpotenzen kleiner.

Mit der unbeobachtbaren Planck-Länge 10^-35 m wird seit 100 Jahren erfolgreich geforscht.

Vermutlich wird die unbeobachtbare elektrische Längenkonstante in einigen Jahrzehnten ebenso zum wissenschaftlichen Weltbild gehören und damit den „parallelen Welten“ einen Rahmen geben."


Rezension

zum Buch bei amazon von Herrn Dipl.-Ing. Gert Weigelt am 02. 12. 2013:

"Lesenswertes für Physik-Neugierige". Das Buch gehört für mich in die Kategorie Lesenswertes für Neugierige. Der Titel allein macht schon neugierig. Der (provokante) Untertitel „Abschied von der dunklen Materie“ macht noch neugieriger.

Beim Lesen fällt schnell auf, das der Autor bemüht ist, dem auf Seite XII abgedruckten Einsteinzitat gerecht zu werden. Der Autor versteht es, die Thematik, also sein Anliegen einfach, anschaulich und in gg. Kürze herzuleiten. Nach den ersten beiden Seiten ist der Leser bereits gut im Bilde, wo die spannende Reise hingehen soll.

Da wir es hier mit keinem Physikgrundlagenlehrbuch zu tun haben, sollte der Leser schon entsprechende Grundkenntnisse besitzen. Der Autor konzentriert sich auf die wesentlichen (Teil-)Themen. Dies hält er mit großer Disziplin durch und es macht das Lesen angenehm.

Mit entsprechendem Interesse kann man sich auf eine neue und spannende Reise durch das Universum begeben. Ein großes, gewagtes Thema, welches jeden Leser lange Zeit beschäftigen wird.

Wer die Mühen um das Verstehen der neuen Theorie auf sich nimmt, hat die Chance, neue Erkenntnisse zu gewinnen und vielleicht zu erleben, wie die im Buch abgeleiteten Resultate zu Veränderungen in der heutigen Physik führen.

Dem Buch ist eine hohe Verbreitung zu wünschen. Auf die sachlichen Reaktionen der Fachwelt darf man sehr gespannt sein."


Meinung

zum Buch als E-Mail von Herrn Dipl.-Ing. Siegfried Knobloch, 05.11.2013:

"Nach einer oberflächlichen Betrachtung kann ich nur sagen: Damit hast Du etwas Großes geschaffen. Ganz sicher werde ich damit viel Zeit verbringen."

Faszination Naturkonstanten |peter.pohling@freenet.de
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